Hausordnung

Die Hausordnung, die Bestandteil des Mietvertrages ist, soll dazu beitragen, das Zusammenleben so angenehm wie möglich zu gestalten. Es ist deshalb unbedingt erforderlich, dass sie von allen Hausbewohnern eingehalten wird.

Sicherheit

Niemand hat es gern, wenn wildfremde Menschen nachts im Haus herumschleichen; darum soll die Hauseingangstür, besonders nachts - von 21.00 bis 7.00 Uhr -, geschlossen sein. Aus demselben Grund sollen auch die Kellertüren ständig geschlossen sein.

Die Zugänge zu den Häusern, die Flure, die Kellergänge und Böden müssen als Fluchtweg freigehalten werden; zum Beispiel für die Feuerwehr, wenn`s mal brennen sollte. Sperrige Gegenstände, Fahrräder, Mopeds oder Kinderwagen gehören, auch aus Haftungsgründen, nicht an diese Plätze. Es geht dabei um die Sicherheit aller Hausbewohner.

Das Hantieren mit offenem Feuer muss unbedingt vermieden werden; feuer- und explosionsgefährdete Stoffe dürfen nicht im Haus gelagert oder abgestellt werden (das gilt auch für Mopeds, Motorräder usw.). Das Grillen mit offenem Feuer im Haus (Loggien und Balkone) und auf den Grundstücken soll aus Sicherheitsgründen unterlassen werden.

Blumen sollen Haus und Wohnung zieren. Blumenbretter und Blumenkästen dürfen nur mit Zustimmung des Haus-eigentümers angebracht werden. Für evtl. auftretende Schäden haftet der Mieter. Beim Gießen ist darauf zu achten, dass das Wasser nicht an der Hauswand herunterläuft und auf die Fenster und Balkone anderer Hausbewohner rinnt. Auch Passanten sind nicht erfreut, wenn sie einen Guss von oben erhalten.

Das Auftreten von Ungeziefer muss dem Vermieter sofort gemeldet werden. Darüber hinaus ist der Wohnungsinhaber verpflichtet, für seinen Wohnbereich die zur Beseitigung von Ungeziefer erforderlichen Maßnahmen durchzuführen und dem Vermieter auf Verlangen über die Maßnahme Auskunft zu geben.

Der Zugang zu den Wasseruhren, Gasuhren, elektrischen Zählern und Heizkostenverteilern an den Heizkörpern muss stets freigehalten werden.

Müllbehälter müssen an den Abholtagen vor das Haus gestellt werden. Es ist darauf zu achten, dass die Behälter nicht überquellen und der Bürgersteig nicht verunreinigt wird.

Schutz vor Lärm

Jeder hat ein Recht, so ruhig wie möglich wohnen zu können.

Von 22.00 bis 7.00 Uhr sowie von 13.00 bis 15.00 Uhr soll es ruhig sein; also Radio, Fernseher, Plattenspieler etc. sind so einzustellen, dass Mitbewohner nicht gestört werden. Wer selbst musiziert, soll in dieser Zeit pausieren. Klopfen, Bohren, Hämmern usw. müssen nicht unbedingt in den späten Abendstunden geschehen. Es ist auch nicht notwendig, Staubsauger zu benutzen, wenn andere schlafen wollen. Es sollte immer an die Mitmenschen gedacht werden, die ihre Mittagspause brauchen, insbesondere ältere Mitbewohner, Schichtarbeiter, Frühaufsteher und Kranke.

Wenn in Ausnahmefällen, wie Silvester oder bei wichtigen Familienfeiern, auch noch nach 22.00 Uhr gefeiert werden soll, so werden die Nachbarn sicher Verständnis dafür haben, wenn sie vorher informiert werden.

Die Mieter sind aufgrund ihrer Obhutspflicht gehalten, die Grünanlagen sorgfältig zu behandeln, insbesondere jegliche Verschmutzungen zu vermeiden und die Anpflanzungen zu schonen. Der Erholungszweck und die Erhaltung der Grünanlagen stehen im Vordergrund.

Für das Betragen der Kinder sind die Eltern verantwortlich. Die Kinder müssen angehalten werden, das Spielen und Lärmen im Treppenhaus zu unterlassen.

Reinigung

Die Reinigung der Treppen, Flure und Fenster im Treppenhaus obliegt den Mietern für ihren Bereich so, dass in den Obergeschossen der Flur und die nach unten führenden Geschoßtreppen mit den dazugehörigen Fenstern, Lampen und Geländern sauber zu halten sind. Die gründliche Reinigung der Treppen und Flure muss wöchentlich einmal in den letzten Tagen der Woche mit Feudel und Wasser bzw. mit den erforderlichen Pflegemitteln erfolgen. Alle Mieter müssen im wöchentlichen Wechsel den Zugang zum Haus, die Haustreppe und den Hauseingang reinigen und gegebenenfalls von Schnee und Eis freihalten. Die Kellertreppen und der Kellerdurchgang, die Treppe zum Boden bzw. Gänge auf dem Boden und im Keller sowie sämtliche Gemeinschaftsräume werden ebenfalls abwechselnd von allen Mietern im Hause gereinigt.

Bei Abwesenheit muss dafür gesorgt werden, dass die Reinigung ordnungsgemäß durchgeführt wird. Kellerräume und Bodenräume sind für den gesamten Hauskeller bzw. Boden im erforderlichen Umfang zu lüften und die Fenster bei Nacht, Nässe oder Kälte zu schließen.

Kellerschächte und Fenster müssen gereinigt werden, soweit sie innerhalb des Mieterkellers liegen.

Es ist nicht angenehm, wenn Küchenduft aus anderen Wohnungen den Appetit am eigenen Essen nimmt. Deshalb bitte die Wohnungen nicht über das Treppenhaus belüften!

Staubtücher etc. ausschütteln aus dem Fenster sollte mit Rücksicht und ohne Belästigung der Bewohner erfolgen.

Teppich klopfen ist ab und zu erforderlich. Dafür gibt es bestimmte Zeiten: montags bis sonnabends von 8.00 bis 12.00 Uhr.

In der Wohnung, dazu gehört auch der Balkon und die Loggia, darf keine Wäsche getrocknet werden.

Für die Waschküchen- und Trockenraum- bzw. Platzbenutzung gibt es eine Einteilung für alle Mieter. Sofern keine Benutzungspläne bestehen, muss sich in der Hausgemeinschaft selbst eine Ordnung ergeben, der sich jeder anpassen soll. Natürlich müssen Waschküche und Trockenräume in dem gereinigten Zustand verlassen werden, wie man sie selbst anzutreffen wünscht. Wäscheleinen außen und innen sind nach dem Trocknen unverzüglich zu entfernen.

Das alles sind klare, einfache und verständliche Regeln. Je besser sie eingehalten werden, desto reibungsloser lässt sich mit anderen Menschen zusammenleben.

Bei etwaigen Anliegen und Beschwerden, die Haus und Wohnung betreffen, ist die Hausverwaltung anzusprechen.

Notruf (aber wirklich nur Notruf!!!) für dringende Reparaturen außerhalb der Geschäftszeiten: Telefon-Nr. 88 85 10

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